Hier findet ihr die vollständigen Artikel und Materialien zu den Posts auf unserer Instagram-Seite @fluechtlingshilfe.bonn.de.

Auf Instagram posten wir regelmäßig Einblicke in unsere Arbeit vor und hinter den Kulissen, Fotos von unseren Veranstaltungen und teilen unsere politischen Standpunkte mit euch.

Wo ist mein Platz?

Anfang November, morgens halb zehn Uhr in Bonn. Ich warte auf die U-Bahn. Genau einen Tag zuvor habe ich durch Medien und meine Freunde erfahren, dass die Universität in Kabul von Taliban angegriffen worden ist. Dabei sind über zwanzig Student*innen gestorben und sehr viel mehr von ihnen verletzt. Ich schaue auf das Schild an der Wand…

Wir schaffen das

„Wir schaffen das!“, sagte Angela Merkel im Sommer 2015, als hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland kamen. In den fünf Jahren bis heute hat sich gezeigt, dass nicht klar ist, wer „wir“ sind und was „das“ ist. Bundesländer, Kommunen, Helfer*innen und Geflüchtete? Bürokratie, Sprachkurse, Arbeits- und Wohnungssuche? Am 23. August 2020 widmete der Berliner Tagesspiegel diesem Thema…

Das UNbekannte UNbehagen

Unsere Gesellschaft zersplittert zunehmend, Kommunikation findet nur noch innerhalb geschlossener Blasen statt und der Dialog zwischen einzelnen sozialen Gruppen gestaltet sich immer schwieriger. Wir als Flüchtlingshilfe Bonn e.V. wollen mit dem UNbekannten UNbehagen einen Teil zur Lösung dieses Problems beitragen…

Integration geht anders

Seit Kurzem pflege ich auch eine Patenschaft mit einer jungen geflüchteten Frau, die in der ZUE Sankt Augustin untergebracht ist bzw. war. ZUEs – Zentrale Unterbringungseinrichtungen- sind große Flüchtlingsunterkünfte der Bundesländer für Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die dort z.B. auf den Abschluss ihres Asylverfahrens warten, bis sie entweder einer Kommune zugewiesen werden, ausreisen müssen oder abgeschoben werden. Die Betonung liegt auf „warten“…

Da waren es nur noch 47

47 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat Deutschland aus Griechenland aufgenommen, mit hohem medialem Getöse.
Was nicht so laut gesagt und jetzt erst durch „Report Mainz“ aufgedeckt wurde: Das war keine großzügige Geste der Bundesregierung. Denn die meisten der Flüchtlinge hatten eigentlich ein Recht zu kommen, und das schon viel früher…