Auf Einladung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland haben wir uns mit einem Stand am diesjährigen Museumsmeilenfest beteiligt: Am vergangenen Sonntag (7. Juni 2026) waren Mariya, Nadja und freiwillige Helfer*innen Teil des interaktiven „Markts der Möglichkeiten“ auf dem Platz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum.

Sonne, Minz-Limonade und Buttons

Das Wetter war herrlich und hat zusammen mit dem attraktiven Programmangebot viele, viele Menschen aller Altersgruppen angelockt. Etliche von ihnen konnten wir zum Mitmachen motivieren: Fast 150 Kindern durften wir dabei helfen, individuelle Buttons zu gestalten, und 10l selbstgemachte Minz-Limonade wurden ausgeschenkt. Die gab’s kostenlos für alle, die mit uns an einer der zwei TAFELN DER LimonaDEMOKRATIE Platz genommen haben. Dort saßen jeweils ein bis zwei freiwillige Personen mit Fluchtgeschichte, die mit unseren Gästen ins Gespräch gekommen sind. Auch unter den Gästen waren Menschen, die bereits vor zehn oder zwanzig Jahren nach Deutschland geflüchtet waren und für die Deutschland inzwischen längst Heimat geworden ist. Sie konnten eine persönliche Bilanz ziehen, wertvolle Erfahrungen über ihr Leben hier einbringen und formulieren, was sie sich für ein gutes Miteinander wünschen. Die zentrale Frage an den Tischen lautete nämlich: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Und daran anschließend natürlich Überlegungen dazu, was jede*r einzelne von uns ganz praktisch dazu beitragen kann.

Manchmal waren die Gespräche so lebendig, so persönlich, so intensiv, dass wir vergessen haben, die wichtigsten Punkte zu notieren. Viele der Ideen haben wir jedoch an einer Pinnwand gesammelt:

Wichtiger als dieses sichtbare Ergebnis ist aber, dass der spontane Austausch sowohl unsere geflüchteten Gastgeber*innen wie viele ihrer Gäste berührt und/oder inspiriert hat. Das Wort, welches Mariya und Nadja am Sonntag am häufigsten gehört haben, war DANKE.

Sie bedanken sich im Gegenzug herzlich bei den freiwilligen Auf-/Abbau- helfenden, den geflüchteten Gastgebenden, der Robert-Bosch-Stiftung für die Förderung solch wunderbarer Aktionen im Rahmen des Projekts Yallah, Demokratie! und dem Team der Bundeskunsthalle für die Einladung und Organisation des Festes!